Künstlertreffen 2026

Künstlertreffen 2026

Künstlertreffen 2026

Künstlertreffen 2026

Festkonzert „Vorhang auf!“ mit Startenor Daniel Behle

17. Oktober 2026

Erlentalhalle · Maulbronner Straße 79 · 75443 Ötisheim

Eintritt: 30 Euro · Freie Platzwahl

Die Gottlob-Frick-Gesellschaft lädt herzlich zum diesjährigen Künstlertreffen am Samstag, den 17. Oktober 2026 ein. Im Mittelpunkt des musikalischen Wochenendes steht ein Festakt mit anschließender Medaillenverleihung und Festkonzert – ganz im Zeichen großer Stimmen und großer Musik.

FESTAKT & MEDAILLENVERLEIHUNG 15:00 Uhr

Wie jedes Jahr würdigt die Gottlob-Frick-Gesellschaft mit der Verleihung der Gottlob-Frick-Medaille Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um das Musikleben verdient gemacht haben.

FESTKONZERT „VORHANG AUF!“ 16:30 UHR

Im Mittelpunkt des diesjährigen Konzerts der Gottlob-Frick-Gesellschaft stehen Arien und Duette aus Opern von Vincenzo Bellini, Georges Bizet, Gaetano Donizetti, Friedrich von Flotow sowie aus Operetten von Eduard Künneke, Franz Lehár und Karl Millöcker.

Eine besondere Freude ist, dass wir den international gefeierten Tenor Daniel Behle als Solisten gewinnen konnten. Er zählt zu den derzeit gefragtesten und vielseitigsten Sängern seines Fachs: Ob in Berlin, London, München, Paris oder in Wien, bei den Festspielen Bayreuth und Salzburg, um nur einige zu nennen, begeistert er in Oper und Konzert sein Publikum! So konnte er im Frühjahr 2026 einen großen Erfolg als strahlender Stolzing in Wagners „Meistersingern von Nürnberg“ an der Staatsoper Stuttgart feiern.

Gemeinsam mit ihm werden zwei Nachwuchssänger auftreten, die bereits nachdrücklich auf sich aufmerksam machen: die Sopranistin Aleksandra Domashchuk und der Bariton Ljubomir Milanovic. Aleksandra Domashchuk hat an den Musikhochschulen Karlsruhe und Stuttgart studiert, Ljubomir Milanovic an der Musikhochschule Mannheim. Er ist Preisträger des Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs 2025 und des dort verliehenen Gottlob-Frick-Preises.

Begleitet werden sie am Flügel von Matteo Pirola, einem ebenfalls international gefragten Meister seines Fachs und Professor an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Umrahmt wird ihr Vortrag vom Klaviertrio „Reminiscenza“: Sofía Paéz Praz, Geige, Clara Millet Gomis, Cello und Ihor Panchenko, Klavier – sie studieren alle erfolgreich an der Hochschule für Musik Karlsruhe – haben sich zu diesem Ensemble zusammengefunden. Sie werden auch den vorangehenden Festakt um 15.00 Uhr musikalisch eröffnen.

Im Festakt wird sich zudem ein junger Sänger vorstellen, der bereits international erfolgreich tätig ist und zudem als ehemaliger Schüler des Seminars Maulbronn unserer Region eng verbunden ist: der Countertenor Nils Wanderer.

Wir dürfen uns auf ein abwechslungsreiches Programm mit herrlicher Musik freuen, in dem die Künstler ihre Vielseitigkeit und die zahlreichen Facetten ihres Könnens zu Gehör bringen werden.

Und damit möchten wir wieder – ganz im Sinne des großen Gottlob Frick – sowohl prominente als auch Nachwuchskünstler unserem Publikum vorstellen. Ein Dialog der Generationen!

Karten im Vorverkauf sind erhältlich bei: 

Buch-Elser 
Bahnhofstr. 62, 75417 Mühlacker, Tel. 07041 80530

Badische Neueste Nachrichten (BNN) Geschäftsstellen

Musikhaus Schlaile 
Kaiserstr. 175, 76133 Karlsruhe, Tel. 0721 23000

Sparkasse Pforzheim-Calw Filialen:

Poststr. 1, 75172 Pforzheim, Tel. 07231/993340

Bahnhofstr. 8-10, 75417 Mühlacker, Tel. 07231/996142

Tourist-Info Bretten 
Melanchthonstr. 3, 75015 Bretten, Tel. 07252 583710

sowie online unter www.reservix.de

MATINÈE

18. Oktober 2026

Auch in diesem Jahr lädt die Gottlob-Frick-Gesellschaft zur traditionellen Matinée ein.

Beginn: 10:30 Uhr

Eintritt ist frei

Best Western Queens Hotel
Pforzheimer Str. 52
75223 Niefern-Öschelbronn

In der Matinee erweist uns ein weiterer berühmter Tenor die Ehre:

Kammersänger Rüdiger Wohlers wird im Gespräch mit Thomas Voigt über sein erfolgreiches Sängerleben berichten. Umrahmt wird das Gespräch von Aufnahmen dieses großartigen Sängers. Und vielleicht gesellt sich ja noch ein Überraschungsgast hinzu, es bleibt spannend!

© Marco Borggreve

TENOR

Daniel Behle

Der Tenor und Komponist Daniel Behle zählt zu den vielseitigsten deutschen Sängern seiner Generation. 2020 wurde er für seine Einspielung „MoZart“ mit dem OPUS Klassik als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet. Sein Repertoire reicht von der Barockmusik über die Klassik und Romantik bis hin zu Werken des 20. und 21. Jahrhunderts. Er gastiert regelmäßig an den bedeutendsten Opernhäusern Europas, darunter die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden, die Mailänder Scala, die Bayerische Staatsoper München sowie die Dutch National Opera Amsterdam. Darüber hinaus ist er als Konzertsänger auf den großen internationalen Podien gefragt und arbeitet mit renommierten Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Sächsischen Staatskapelle Dresden zusammen. Auch als Komponist ist Daniel Behle erfolgreich: Seine 2023 uraufgeführte Operette „Hopfen und Malz“ wurde begeistert aufgenommen, eine zweite Operette ist bereits in Arbeit. Mit seiner außergewöhnlichen stilistischen Bandbreite und seiner internationalen Präsenz zählt Daniel Behle zu den prägenden Tenören der heutigen Opern- und Konzertszene.

SOPRAN

Aleksandra Domashchuk

Die 2000 geborene ukrainische Sopranistin Aleksandra Domashchuk studiert derzeit im Master an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Marion Eckstein. 2026 war sie Finalistin des Tenor Viñas Competition in Barcelona. Bereits 2025 erreichte sie das Semifinale des Operalia-Wettbewerbs von Plácido Domingo und erhielt ein Wagner-Stipendium für die Bayreuther Festspiele. Opernerfahrung sammelte sie unter anderem als Pamina und Papagena im Gewandhaus Leipzig sowie als Almirena bei den Internationalen Händel-Festspielen Karlsruhe. Weitere Engagements führten sie als Anna in Verdis „Nabucco“ und als Gran Sacerdotessa in Verdis „Aida“ an das Badische Staatstheater Karlsruhe. Von 2024 bis 2025 gehörte sie dem Opernstudio der Opéra Royal de Wallonie-Liège an. Dort debütierte sie 2026 als Adina in Donizettis „L’elisir d’amore“. Im Juni 2026 folgte ihr Debüt als Giulietta in „Bellinis I Capuleti e i Montecchi“.

BARITON

Ljubomir Milanovic

Der Bariton Ljubomir Milanovic studiert im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Snežana Stamenkovic und ist seit 2025 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er ist mehrfacher Preisträger internationaler Gesangswettbewerbe, darunter des Cascais Opera Competition (2026), des Anneliese-Rothenberger-Wettbewerbs (2025) und des Fritz-Wunderlich-Preises (2025). Bereits während seines Studiums gastierte er auf renommierten Bühnen und in bedeutenden Konzertsälen Europas. Sein Repertoire umfasst Partien wie Figaro „Le nozze di Figaro“, Dr. Falke „Die Fledermaus“ und Peter Besenbinder „Hänsel und Gretel“. Sein professionelles Operndebüt gab er 2024 am Pfalztheater Kaiserslautern in Verdis „Don Carlo“, weitere Engagements führten ihn unter anderem an das Theater Koblenz. Meisterkurse bei renommierten Künstlerpersönlichkeiten ergänzen seine Ausbildung.

© Thomas Raffler

KLAVIER

Matteo Pirola

Der italienische Pianist Matteo Pirola absolvierte sein Klavierstudium am Conservatorio „G. Verdi“ in Como und erhielt bei renommierten Pianisten und Dirigenten wie Aldo Ciccolini, Richard Bonynge und Vincenzo Balzani entscheidende künstlerische Impulse. Nach weiteren Studien in Korrepetition an der International Academy of Voice in Cardiff sowie am Flanders Opera Studio in Gent führten ihn Engagements als Korrepetitor und Solorepetitor unter anderem an das Staatstheater Nürnberg, das Stadttheater Klagenfurt, die Vlaamse Opera sowie das Nationaltheater Mannheim. Darüber hinaus war er Gastprofessor für das italienische Opernrepertoire an der Internationalen Opernakademie Gent und arbeitet regelmäßig als Gast-Korrepetitor an der Bayerischen Staatsoper München. Seit April 2026 ist Matteo Pirola Professor für Rollen- und Ensemblestudium an der Hochschule für Musik Karlsruhe.

COUNTERTENOR

Nils Wanderer

Der Countertenor Nils Wanderer zählt zu den profiliertesten Vertretern seines Fachs und gewann 2022 als erster deutscher Countertenor den zweiten Preis beim renommierten Operalia-Wettbewerb von Plácido Domingo sowie den Bundeswettbewerb Gesang. Nach seinem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und dem Opera Course an der Guildhall School of Music & Drama in London führten ihn Engagements an bedeutende Opernhäuser und Festivals, darunter die Staatsoper Berlin, die Oper Frankfurt, das Teatro Massimo Palermo, die Opéra de Lille, die Salzburger Festspiele sowie das Schloss Versailles. Er arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Kent Nagano, Jordi Savall und Christian Thielemann zusammen und begeistert mit einem Repertoire, das von der Barockoper bis zum zeitgenössischen Musiktheater reicht. Neben seiner internationalen Konzert- und Operntätigkeit ist Nils Wanderer auch als Schauspieler, Choreograf und Regisseur tätig.

KAMMERSÄNGER

Rüdiger Wohlers

Kammersänger Rüdiger Wohlers zählt zu den bedeutenden deutschen Tenören seiner Generation. Nach seinem Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg führten ihn Engagements an renommierte Opernhäuser wie das Opernhaus Zürich und die Staatsoper Stuttgart, an der er für seine herausragenden künstlerischen Verdienste zum Kammersänger ernannt wurde. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Deutsche Oper Berlin, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden sowie zu den Salzburger Festspielen. Sein breit gefächertes Repertoire reichte von Mozart über das deutsche und italienische Opernfach bis hin zum Konzertgesang. Mit seiner ausdrucksstarken Stimme und seiner stilistischen Vielseitigkeit begeisterte er über Jahrzehnte Publikum und Kritik gleichermaßen und zählt zu den prägenden Tenören seines Fachs.

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